45-km/h-Klasse · Stand: August 2026

45 km/h. Dein Autoführerschein reicht.

Das ist die unkomplizierteste Art, elektrisch durch die Stadt zu kommen: Die Führerscheinklasse AM steckt bereits in deinem Autoführerschein, statt einer Zulassung genügt das Versicherungskennzeichen, eine Hauptuntersuchung gibt es nicht. Hier stehen alle Modelle dieser Klasse — vom Einstieg bis nach oben — und die drei Fragen, die vorher kommen: Führerschein, Tempo, Kosten.

Führerschein: Klasse B genügt. Die Klasse AM ist darin enthalten — keine zusätzliche Prüfung, keine Schulung, keine Wartezeit.

1.799 €

Einstiegspreis, UVP inkl. MwSt.

45 km/h

Höchstgeschwindigkeit — Fahrzeugklasse L1e

5

Modelle in dieser Klasse

140 km

längste Herstellerangabe zur Reichweite

Welcher Führerschein? Deiner.

Roller und Mokick-Bikes bis 45 km/h sind Fahrzeuge der Klasse L1e. Dafür gilt die Führerscheinklasse AM — und die ist in der Klasse B automatisch enthalten, genauso in A1, A2 und A. Wer einen Autoführerschein hat, steigt auf und fährt: keine zusätzliche Prüfung, keine Schulung.

Ohne Autoführerschein geht es ab 15 Jahren mit einem eigenen AM-Führerschein.

Auch drumherum bleibt es schlank: Statt einer Zulassung reicht das Versicherungskennzeichen, das du jedes Jahr neu holst — und eine Hauptuntersuchung ist für diese Klasse nicht vorgeschrieben.

Sind 45 km/h zu langsam? Rechne mit dem echten Stadttempo.

Innerorts sind 50 km/h erlaubt. Ein 45er fährt damit 90 Prozent des Limits — und das Limit ist nicht das, was im Alltag tatsächlich gefahren wird.

Der reale Verkehrsfluss in deutschen Großstädten liegt deutlich darunter, je nach Stadt und Tageszeit etwa zwischen 17 und 38 km/h. Auf der letzten Meile ins Zentrum sind es in München im Schnitt 21 km/h und in Berlin 26 km/h; in der Rush Hour zwischen 16 und 17 Uhr messen Verkehrsdaten in Frankfurt 17,3 km/h, in Berlin 17,7 km/h und in Hamburg 20,3 km/h.

Ein 45er ist im Stadtverkehr also nicht das langsame Fahrzeug. Er ist das, das nicht im Stau steht, keine Parkplatzsuche kennt und an der Ampel als Erstes losfährt.

Ehrlich bleibt: Wo 45 km/h wirklich bremsen, ist die Landstraße zwischen zwei Orten. Wenn dein Weg dort langgeht, ist die nächste Klasse die richtige.

Verkehrsdaten: INRIX-Städtedaten, ausgewertet über Statista.

Was kostet das im Monat — gegen ein Deutschlandticket?

Der ehrliche Vergleich beginnt beim Ticket: Das Deutschlandticket kostet seit Januar 2026 63 € im Monat, das Deutschland-Semesterticket ab dem Wintersemester 2026/27 37,80 €.

Dagegen ein 45er, konservativ gerechnet: Legst du unser günstigstes Modell für 1.799 € auf 36 Monate um, sind das rund 50 € im Monat. Dazu kommen das Versicherungskennzeichen — die Haftpflicht dafür liegt je nach Anbieter, Alter und Schadenfreiheit bei etwa 45 bis 100 € im Jahr — und der Strom, der bei Stadtwegen im Bereich weniger Euro pro Monat bleibt.

Der ehrliche Schluss: Gegen ein subventioniertes Semesterticket gewinnt ein Roller nicht auf dem Preiszettel. Er gewinnt an Zeit, an Unabhängigkeit und nachts, wenn der Takt dünn wird. Gegen das volle Deutschlandticket liegen beide dicht beieinander — dann entscheidet, ob dein Weg zur Haltestelle passt oder die Haltestelle zu deinem Weg.

Wenn der Anschaffungsbetrag im Weg steht: Wir bieten 0 % Finanzierung über maximal 12 Monate an.

Ticketpreise: Stand 2026 bzw. Wintersemester 2026/27. Versicherungsbeitrag je nach Anbieter und Tarif.

Roller oder Mokick-Bike? Der Unterschied ist die Haltung.

Technisch trennt die beiden Bauformen in dieser Klasse wenig: gleiches Tempo, gleicher Führerschein, ähnliche Preise. Der Unterschied ist die Sitzposition — und das Bild, das du abgibst.

Der klassische Roller hat den Durchstieg, das Trittbrett und Stauraum unter der Sitzbank: praktisch für Helm, Einkauf und Alltag. Das Mokick-Bike hat die Motorrad-Silhouette: Tankattrappe, gestreckte Sitzposition, Beine am Rahmen. Es fährt sich aktiver, wirkt erwachsener — und kostet dich den Stauraum.

Beides steht bei uns nebeneinander im Showroom. Der Unterschied ist nach dreißig Sekunden im Sattel klarer als in jeder Tabelle.

Die Modelle

Vom Einstieg nach oben.

In aufsteigender Reihenfolge — jede Stufe mit den drei Angaben, die den Unterschied machen, und einem Weg zum Modell.

Vmoto CU 72V

Vmoto CU 72V

1.799 €

Der ehrliche Stadtflitzer – leicht, wendig, mit Heckträger-Option für Gewerbe und Alltag.

Tempo
45 km/h
Reichweite
ca. 65 km
Motorleistung
2,2 kW (max. 2,4 kW)
LED-Licht rundumHeckträger-Montage möglichHerausnehmbarer Akku
Vmoto TC 72V

Vmoto TC 72V

ab 2.499 €

Café-Racer-Silhouette, 45 km/h, Autoführerschein genügt – Motorradgefühl ohne Motorradschein.

Tempo
45 km/h
Reichweite
  • 1 Akku · 24 Ahca. 75 km
  • 2 Akkus · 2×24 Ahca. 140 km
Motorleistung
2,0 kW (max. 3,5 kW)
Retro-DesignLMFP-AkkutechnikLED-Rundscheinwerfer
Vmoto TSX 72V

Vmoto TSX 72V

ab 2.499 €

Naked-Bike-Optik in der 45er-Klasse – jung, kantig, auffällig.

Tempo
45 km/h
Reichweite
  • 1 Akku · 24 Ahca. 75 km
  • 2 Akkus · 2×24 Ahca. 140 km
Motorleistung
2,0 kW (max. 3,5 kW)
SportfahrwerkDigitales CockpitLED-Tagfahrlicht
Super Soco CUX Pro

Super Soco CUX Pro

2.599 €

Nur 64 kg leicht – der eleganteste Weg durch die Quadrate. Design trifft Reichweite.

Tempo
45 km/h
Reichweite
ca. 80 km
Motorleistung
2,1 kW (max. 2,3 kW)
64 kg LeichtgewichtKeyless-GoApp-Anbindung
Vmoto CITI 74V

Vmoto CITI 74V

ab 2.999 €

Der CITI 74V mit einem Akku – schlanker Einstieg in die 45-km/h-Klasse, jederzeit auf zwei Akkus erweiterbar.

Tempo
45 km/h
Reichweite
  • 1 Akku · 30 Ahca. 60 km
  • 2 Akkus · 2×30 Ahca. 120 km
Motorleistung
3,0 kW (max. 3,3 kW)
Ein entnehmbarer AkkuPlatz für zweiten AkkuVoll-LED

Vergleich

Alle 45er nebeneinander.

Die Zahlen grenzen die Klasse ein, den Ausschlag gibt die Spalte „Wofür“. Innerhalb einer Klasse liegen die Werte so dicht beieinander, dass der Charakter entscheidet — nicht die Nachkommastelle.

Tabelle seitlich wischen für Tempo, Reichweite und Preis.

ModellWofürTempoReichweitePreis
Vmoto CU 72VCity-RollerKurze Stadtwege, enge Parklücken, kleinster Einstiegspreis.45 km/hca. 65 km1.799 €
Vmoto TC 72VCafé RacerMotorradgefühl mit Autoführerschein — für alle, die kein Rollerbild wollen.45 km/h
  • 1 Akku · 24 Ahca. 75 km
  • 2 Akkus · 2×24 Ahca. 140 km
ab 2.499 €
Vmoto TSX 72VNaked BikeKantige Streetfighter-Optik, sportliche Sitzposition, junges Publikum.45 km/h
  • 1 Akku · 24 Ahca. 75 km
  • 2 Akkus · 2×24 Ahca. 140 km
ab 2.499 €
Super Soco CUX ProLeichtgewicht-RollerDas Leichtgewicht der Reihe — wendig, elegant, mühelos zu rangieren.45 km/hca. 80 km2.599 €
Vmoto CITI 74VAlltags-RollerWechselakku, Stauraum, Platz für einen zweiten Akku — der Pendler unter den Rollern.45 km/h
  • 1 Akku · 30 Ahca. 60 km
  • 2 Akkus · 2×30 Ahca. 120 km
ab 2.999 €

Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen inkl. 19 % MwSt., zzgl. Überführung. Reichweiten sind Herstellerangaben und hängen von Fahrweise, Zuladung und Temperatur ab.

Führerschein

Dein Autoführerschein reicht. Ohne Zusatz, ohne Prüfung.

Für diese Klasse brauchst du nichts Zusätzliches. Die Führerscheinklasse AM ist in der Klasse B automatisch enthalten — genauso in A1, A2 und A. Wer einen Autoführerschein besitzt, darf jedes Fahrzeug auf dieser Seite fahren: keine zusätzliche Prüfung, keine Schulung, keine Wartezeit.

Ohne Autoführerschein geht es ab 15 Jahren mit einem eigenen AM-Führerschein.

Und falls später mehr dazukommen soll: Mit der Schlüsselzahl 196 öffnet sich zusätzlich die 125er-Klasse — 13,5 Stunden Schulung, keine Prüfung, ab 25 Jahren mit mindestens fünf Jahren Klasse B. Das ist kein Muss und keine Hürde, sondern eine Tür, die offensteht.

Noch nicht sicher, ob diese Klasse die richtige ist?

Probefahrt in Mannheim

Erst fahren, dann entscheiden.